• Aktuelles

Aktuelles

05.10.2022 09:15

Tagesfahrt zum Edelsteinhaus Hess und zur Stadt Idar-Oberstein.

Über Edelsteine und deren Bearbeitung sind die Teilnehmer der Tagesfahrt des AWO- Ortsverein Gladbach jetzt bestens informiert. Die zweite Tour für dieses Jahr führte zur Edelsteinschleiferei Hess nach Kirschweiler. Nach einer informativen Werksführung mit Vorführung des bearbeiten, schleifen sowie einer Einkaufsmöglichkeit der Edelsteine, wurde danach erst einmal in einem Landgasthof in der Nähe das Mittagessen zu sich genommen.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Nach Einnahme eines opulenten Mahles führte die Fahrt von dort mit einer sachkundigen Fremdenführerin über die Edelsteinstraße hin nach Idar-Oberstein. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit zu einem Einkaufsbummel sowie zum Besuch der berühmten Felsenkirche in Idar-Oberstein ausgiebig Zeit. Hierzu musste man vom Marktplatz einen Aufstieg über 287 Stufen bewältigen, der auch von vielen gemeistert wurde. Ihre Mühen wurden mit einem herrlichen Blick über Idar-Oberstein belohnt. Als die Zeit gekommen, wurde von den Teilnehmern zufrieden und mit vielen Eindrücken die Heimreise angetreten.

Idar Oberstein

18.08.2022 13:27

Mitgliederversammlung mit anschließendem Grillnachmittag der AWO Gladbach.

Am 13. August fand im Clubraum der Wagenbauhalle der KG 1880 Gladbach die diesjährige Mitgliederversammlung des AWO Ortsvereins Gladbach e.V. statt.

Nach der Begrüßung der anwesenden Mitglieder und des Präsidenten des AWO Kreisverbandes Fredi Winter durch den Vorsitzenden Arno Jacobi konnte nach der Totenehrung für die verstorbenen Mitglieder in die Tagesordnung eingestiegen werden.
Beim Punkt Bericht des Vorsitzenden wurde noch einmal vom Vorsitzenden angeführt, das es die letzten zwei Jahre für den Ortsverein, Pandemie bedingt, doch eine schwere Zeit war.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]


Doch waren auch gute Nachrichten aus dem vergangenen Jahr zu berichten, wie die erfolgreiche Aktion mit dem Heimat- und Verschönerungsverein und dem Obst- und Gartenbauverein aus Gladbach und der tatkräftigen Unterstützung durch Friedhelm Weißenfels, die Errichtung von drei Ruhebänken und zwei Waldsofas am Wahrzeichen von Gladbach der Wülfersberg Kapelle.
Der Anteil der AWO an dieser Aktion konnte aus Einnahmen des Haushaltslädchen bestritten werden.

Im folgenden Bericht des Kassierers wurden den anwesenden Mitgliedern die Vermögenssituation und Ein- und Ausgaben nahegebracht. Im anschließenden Bericht der Kassenprüfer wurde dem Kassierer Rudolf Naumann durch den Kassenprüfer Heinrich Wilberg eine einwandfreie Buchführung attestiert, worauf er die Entlastung des gesamten Vorstandes in der Versammlung beantragte.
Was auch anschließend einstimmig durch die anwesenden Mitglieder geschehen ist. Im Punkt Ausblick auf das Jahr 2022 wurden die schon durchgeführte Fahrt zur Straußenfarm in Remagen sowie die noch stattfindende Fahrt zum Edelsteinhaus Hess in Ida-Oberstein und nach der Mitgliederversammlung das Mitgliedergrillen angeführt. Nach der weiteren Ausführung durch den Vorsitzenden ist auch für den Dezember 2022 der traditionelle Weihnachtskaffee wieder geplant. Zum Schluss der Versammlung bedankte sich Arno Jacobi bei allen Mitgliedern, die dem Verein in den vorausgegangenen Jahren die Treue gehalten und somit für den Fortbestand des Vereins maßgeblich beigetragen haben. Besonderen Dank sprach er seinen Vorstandmitglieder Bernd Neumann, Bärbel Wilberg, Rudolf Naumann, Inge Schütt, Dagmar Böhm, Georg Kern und Fredi Winter für das gute und konstruktive Arbeiten sowie das menschliche Miteinander aus.
Am Ende der Mitgliederversammlung lud er alle Anwesenden und die geladene stellvertretende Präsidentin des Kreisverbandes Beate Dietl zum Grillnachmittag ein.
Als Resümee kann man es als eine gelungene Kombination aus Mitgliederversammlung und gemütlichem Beisammensein sehen.

Mitgliederversammlung 13.08.2022

24.05.2022 13:27

AWO Gladbach besuchte die Straußenfarm

AWO Gladbach besuchte die „Straußenfarm Gemarkenhof“ auf der Remagener Höhe

Eine Halbtagsfahr unter nahmen 26 Mitglieder des AWO Ortvereins Gladbach am 19. Mai 2022 zu einem Besuch der Straußenfarm in Remagen. Bei schönem Sommerwetter starteten die AWO`ler gegen 11:00 Uhr in Gladbach, so dass wir pünktlich gegen 12:00 Uhr zum Mittagstisch an der Straußenfarm ankamen.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Nach einem opulenten Buffet, welches mit verschieden leckeren Suppen, Gemüse und Fleischsorten angerichtet war,  darunter natürlich auch Straußenfleisch , dass viele noch nie gekostet hatten, stellte man nach anfänglichem Zögern fest, dass es sehr schmackhaft und einfach nur Lecker war.

Die anschließende Fahrt mit der Bimmelbahn auf dem 270.000 qm großen und teils naturbelassenen Gelände genossen die Mitglieder sehr. Der Guide und Fahrer des Gefährts führte mit großem Sachverstand verständlich und amüsant durch das 90-minütige Programm. Angegliedert an den landwirtschaftlichen Betrieb sind noch ein Hofladen, das Straußenmuseum und ein Restaurant.

Auf dem riesigen Gelände leben ca. 500 Tiere aller Altersstufen auf verschiedenen Koppeln, wobei auch eine Brutstation in den Zuchtbetrieb integriert ist. Strauße sind die weltweit größten Vögel. Sie können aber wegen ihres Gewicht nicht mehr fliegen. Es sind faszinierende Tiere, die mit den großen dunklen Augen, die im Verhältnis zur Körpergröße groß ausfallen, dem langen weißen Hals und dem ovalen Korpus beeindrucken, wenn man davorsteht. Die zwei ebenso langen Beine tragen den kräftigen Vogelstrauß auf den Zwei-Zehen-Füßen mal gemächlich mal schnell durch das Gelände.

Die 2,80 bis 3,00 Meter hohen Tiere können bis zu 70 km/h laufen. Sie fressen überwiegend Gras, Blätter, Körner und Insekten, womit der Flüssigkeitsbedarf fast ausschließlich darüber gedeckt wird. Um die Nahrung zu verdauen fressen die Vogelstrauße kleine Steine, die bei der Zerkleinerung im Magen helfen. Im Gehege sind die außergewöhnlichen Tiere zwar ängstlich aber auch sehr neugierig. Hält man ihnen Gras hin, dann können sie nicht widerstehen, werden zutraulich und schnappen mit ihren fächerartigen Schnäbeln zu. Da die Strauße als Nutztiere auf der Farm gehalten und gezüchtet werden, haben das Fleisch, die Lederhaut sowie die Federn und Eier ihren eigenen Abnehmer. Wie z.B. aus der Lederhaut, Taschen, Schuhe und Geldbörsen gefertigt werden. Die Federn werden hauptsächlich an die Automobilindustrie geliefert. 

Nach dieser interessanten Fahrt und den Einblicken in die Straußenzucht ging es weiter zu einem Besuch in die Abtei Maria Laach wo die Gruppe kurz nach dem Eintreffen vom Unwetter überrascht wurde und die Heimfahrt antreten musste.

Straußenfarm Mai 2022

06.10.2021 14:58

Wandergruppe unterwegs

Bei schönstem Herbstwetter war die Wandergruppe des AWO Ortsvereines Gladbach heute unterwegs. Wir haben die neuen Bänke an der Wülfersbergkapelle ausprobiert und nach einer kleinen Wanderung gemütlich Kaffee getrunken.



09.03.2021 11:19

Projekt Waldruhebänke

Die zwei Waldruheliegen und eine Sitzbank wurden durch Einnahmen aus dem Haushaltslädchen gestiftet. Sie stehen an der Wülfersberg Kapelle in Gladbach und sollen Wanderern und den Besuchern der Denkmal Geschützen Kapelle, die auf den Ruinen eines ehemaligen Frauenklosters steht, einen Rast- und Ruheplatz bieten.


21.11.2019 16:12

Tasche mit Herz

Tasche mit Herz für Obdachlose Verwaltung setzt gemeinsam mit AWO neues Projekt um Interessanter Job, schöne Wohnung, enge Freunde, eine liebevolle Familie und dazu noch gesund wenn es einem gut geht, vergisst man oft, wie schnell sich das auch ändern könnte. Ein, zwei schwere Schicksalsschläge und im schlimmsten Fall droht ein sozialer Abstieg bis hin zur Obdachlosigkeit. Mittellos und alleine auf der Straße diesen Menschen möchte die Stadt Neuwied gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt zur Weihnachtszeit mit ihrem Projekt „Eine Tasche mit Herz“ eine kleine Freude machen.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Züleyha Boz ist Sozialarbeiterin bei der Stadtverwaltung Neuwied und Ansprechpartnerin für alle, die in einer solchen Lage sind und Hilfe bedürfen. Sie hört zu und versucht gemeinsam mit den Betroffenen Lösungen zu finden. Doch nicht jeder findet den Weg zu ihr in die Heddesdorfer Straße 33-35, Zimmer 30. Viele kostet es eine große Überwindung, um Hilfe zu bitten. Vor allem Obdachlose scheuen oft den Gang zu ihr. Deshalb kam Züleyha Boz die Idee, eine Tasche mit guten, nützlichen und herzerwärmenden Dingen für bedürftige Menschen auf der Straße zu füllen. In Arno Jacobi, stellvertretender Kreisvorsitzender der AWO, fand sie einen Verbündeten, der die Idee zu einem Projekt werden ließ. Ebenso unterstützt Bürgermeister Michael Mang das Engagement: „Das ist eine ganz toll Idee. Frau Boz steht exemplarisch für die Mitarbeiter, die mehr machen als Verwaltung. Sie kümmert sich um Menschen am Rande der Gesellschaft. Und wer würde da als Partner nicht besser passen als ein Sozialverband wie die AWO? Mit ihren ehrenamtlichen Frauen setzen sie das Projekt super um.“ Denn die Damen nähen bereits seit Wochen aus den Stoffspenden örtlicher Unternehmen Taschen, die entsprechend dem Titel des Projektes mit einem Herz verziert werden. Diese liebevoll gestalteten Beutel werden dann vor Weihnachten mit guten, nützlichen und herzerwärmenden Sachen gefüllt, und an die bedürftigen Menschen auf der Straße verteilt.


20.07.2019 11:39

Die "Bücherzelle"

Früher ging man zum Telefonieren in die Telefonzelle., heute zum Ausleihen von Büchern. Zumindest in Gladbach.Hier hat der AWO Ortsverein ein alte Telefonzelle von der Telekom gekauft. Seit einigen Tagen ist die Bücherzelle pickepacke voll mit Büchern. Die Bücher stammen aus dem AWO Lädchen, das der Ortsverein seit gut einem Jahr betreibt. Rund 5.000 Euro hätte der Bücherschrank die AWO gekostet, also eigentlich nicht umsetzbar. Wären da nicht die zahlreichen Sponsoren und Helfer gewesen, die die Umsetzung des Projektes ermöglichten.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

„Wir sind allen Sponsoren sehr dankbar“, sagte Arno Jacobi bei der offiziellen Einweihung. Der AWO Ortsvereinsvorsitzende zählte mehrere Gründe für das Aufstellen der Bücherzelle auf. Zum einen natürlich das Lesen an sich, dessen Wert für Erwachsene aber vor allem Kinder und Jugendliche unumstritten ist. Zum anderen dient der Bücherschrank ganz nebenbei noch der Kommunikation. Für die AWO immer ein wichtiges Anliegen. In der Dorfmitte, oberhalb des Kreisels aufgestellt, wird es hier zukünftig regelmäßig zur Begegung unter den Menschen kommen. Dass aus der Telefonzelle die Bücherzelle wurde, ist optisch der Autolackiererei Martino Colle und Typo-Schlick zu verdanken. Für das Fundament sorgte die iBA Trockenbau GmbH. Den Innenaubau schreinerte passgenau der Fensterbau Noss. Das Gemeinschaftswerk vervollständigten Holzbau Blum und Dieter Klein, der die Pflasterarbeiten durchführte. Den zentralen Standort verdankt die AWO Rudolf Naumann, der einen Teil seines Grundstücks veräußerte. 


20.08.2018 16:30

Von der Mitfahrerbank voll bepackt zurück ins Dorf

Die AWO-Gladbach und der örtliche Discounter Netto haben ein Problem gelöst. Ab sofort steht potentiell älteren aber auch gehbehinderten Menschen eine Mitfahrerbank zur Verfügung. Das simple Prinzip prangt in dicken Lettern über der Bank: Hinsetzen, Einsteigen, Mitfahren. Viele Jahre stand der Neuwieder Stadtteil ohne Nahversorger da. Mit der Ansiedlung des Nettos war das Problem zwar gelöst, vielfach herrschte aber Unzufriedenheit darüber, dass sich der Discounter am Ortseingang niedergelassen hatte. Bis in den Ortskern sind es zwischen einem und zwei Kilometer. Bislang hatten sich ältere Mitbürger damit arrangieren müssen. Die Ehrenamtlichen im AWO-Lädchen haben immer wieder den Wunsch nach einer Mitfahrerbank zu hören bekommen. 

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Auch der Ortsbeirat hatte sich des Problems angenommen. Gemeinsam kam man zu der Ansicht, dass das Projekt bei der AWO gut aufgehoben ist. „Bei der Markt- und der Gebietsleitung stießen wir auf offene Ohren“, berichtet Arno Jacobi. Ein paar E-Mails hatte der Vereinsvorsitzende schreiben müssen und zwei Gespräche vor Ort geführt. Innerhalb von sechs Wochen stand die Bank. 

„Im Gegensatz zum Ortsbeirat haben wir den Vorteil, kein politisches Gremium zu sein. Daher ging es so schnell“, so Georg Kern. Langwierige Versicherungsfragen sind obsolet. Gehaftet wird privat. Kommt ein Mitfahrer bei einem Unfall zu schaden, haftet die Versicherung des Fahrers. AWO-Vorstandskollegin Bärbel Wilberg ergänzt, dass das Projekt mit Herz und Verstand angegangen worden sei. Netto Filialleiterin Regina Frühsorger begrüßt die Mitfahrerbank. Vielfach hatte sie schon im Markt beobachtet, dass man sich gegenseitig mitnimmt. Sie bestätigt, dass ein Großteil der Kundschaft im gesetzten Alter ist. 

80 Prozent der Kundschaft seien Gladbacher. „Bergab zum Netto geht es ja noch. Aber voll bepackt wird der ansteigende Rückweg für viele zur Tortur“, so Arno Jacobi. Die Mitfahrerbank fügt sich perfekt ins Bild des Discounters. Rot, gibt Arno Jacobi zu verstehen, sei schließlich die Farbe der AWO. Bewusst hat man sich darauf verständigt, die Mitfahrerbank im Eingangsbereich des Marktes zu platzieren. Hier ist es trocken, warm und geschützt und jeder Einkäufer kommt daran vorbei. Und ganz nebenbei weckt so eine schöne Holzbank womöglich bei dem ein oder anderen Langfinger Begehrlichkeiten. Das sich Visasvis der Mitfahrerbank ein Bäcker mit kleinem Café befindet, erhöht deren Attraktivität. Beim Pressetermin vergangene Woche bedankte sich Arno Jacobi bei der Filialleiterin für den schönen Platz. Worte des Dankes gingen auch an Peter Buchholz von Typo-Schlick. Die Firma hat die schöne Beschriftung rund um die Bank designt und produziert. Rund sechshundert Euro hat die AWO für das Projekt ausgegeben. Das Geld stammt aus dem am 1. Januar eröffneten AWO-Lädchen, in dem gespendete Haushaltswaren verkauft werden. „Damit setzen wir das Versprechen um, dass die Einnahmen für soziale Zwecke im Ort eingesetzt werden“, so Arno Jacobi. 

Georg Kern hebt noch einen ganz anderen Aspekt der Mitfahrerbank hervor: „Wer sich vielleicht bislang nur vom Sehen oder bestenfalls Grüßen kannte, kommt nun miteinander ins Gespräch. Der soziale Zusammenhalt im Dorf wird gestärkt“.