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Aktuelles

06.10.2021 14:58

Wandergruppe unterwegs

Bei schönstem Herbstwetter war die Wandergruppe des AWO Ortsvereines Gladbach heute unterwegs. Wir haben die neuen Bänke an der Wülfersbergkapelle ausprobiert und nach einer kleinen Wanderung gemütlich Kaffee getrunken.



09.03.2021 11:19

Projekt Waldruhebänke

Die zwei Waldruheliegen und eine Sitzbank wurden durch Einnahmen aus dem Haushaltslädchen gestiftet. Sie stehen an der Wülfersberg Kapelle in Gladbach und sollen Wanderern und den Besuchern der Denkmal Geschützen Kapelle, die auf den Ruinen eines ehemaligen Frauenklosters steht, einen Rast- und Ruheplatz bieten.


21.11.2019 16:12

Tasche mit Herz

Tasche mit Herz für Obdachlose Verwaltung setzt gemeinsam mit AWO neues Projekt um Interessanter Job, schöne Wohnung, enge Freunde, eine liebevolle Familie und dazu noch gesund wenn es einem gut geht, vergisst man oft, wie schnell sich das auch ändern könnte. Ein, zwei schwere Schicksalsschläge und im schlimmsten Fall droht ein sozialer Abstieg bis hin zur Obdachlosigkeit. Mittellos und alleine auf der Straße diesen Menschen möchte die Stadt Neuwied gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt zur Weihnachtszeit mit ihrem Projekt „Eine Tasche mit Herz“ eine kleine Freude machen.

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Züleyha Boz ist Sozialarbeiterin bei der Stadtverwaltung Neuwied und Ansprechpartnerin für alle, die in einer solchen Lage sind und Hilfe bedürfen. Sie hört zu und versucht gemeinsam mit den Betroffenen Lösungen zu finden. Doch nicht jeder findet den Weg zu ihr in die Heddesdorfer Straße 33-35, Zimmer 30. Viele kostet es eine große Überwindung, um Hilfe zu bitten. Vor allem Obdachlose scheuen oft den Gang zu ihr. Deshalb kam Züleyha Boz die Idee, eine Tasche mit guten, nützlichen und herzerwärmenden Dingen für bedürftige Menschen auf der Straße zu füllen. In Arno Jacobi, stellvertretender Kreisvorsitzender der AWO, fand sie einen Verbündeten, der die Idee zu einem Projekt werden ließ. Ebenso unterstützt Bürgermeister Michael Mang das Engagement: „Das ist eine ganz toll Idee. Frau Boz steht exemplarisch für die Mitarbeiter, die mehr machen als Verwaltung. Sie kümmert sich um Menschen am Rande der Gesellschaft. Und wer würde da als Partner nicht besser passen als ein Sozialverband wie die AWO? Mit ihren ehrenamtlichen Frauen setzen sie das Projekt super um.“ Denn die Damen nähen bereits seit Wochen aus den Stoffspenden örtlicher Unternehmen Taschen, die entsprechend dem Titel des Projektes mit einem Herz verziert werden. Diese liebevoll gestalteten Beutel werden dann vor Weihnachten mit guten, nützlichen und herzerwärmenden Sachen gefüllt, und an die bedürftigen Menschen auf der Straße verteilt.


20.07.2019 11:39

Die "Bücherzelle"

Früher ging man zum Telefonieren in die Telefonzelle., heute zum Ausleihen von Büchern. Zumindest in Gladbach.Hier hat der AWO Ortsverein ein alte Telefonzelle von der Telekom gekauft. Seit einigen Tagen ist die Bücherzelle pickepacke voll mit Büchern. Die Bücher stammen aus dem AWO Lädchen, das der Ortsverein seit gut einem Jahr betreibt. Rund 5.000 Euro hätte der Bücherschrank die AWO gekostet, also eigentlich nicht umsetzbar. Wären da nicht die zahlreichen Sponsoren und Helfer gewesen, die die Umsetzung des Projektes ermöglichten.

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„Wir sind allen Sponsoren sehr dankbar“, sagte Arno Jacobi bei der offiziellen Einweihung. Der AWO Ortsvereinsvorsitzende zählte mehrere Gründe für das Aufstellen der Bücherzelle auf. Zum einen natürlich das Lesen an sich, dessen Wert für Erwachsene aber vor allem Kinder und Jugendliche unumstritten ist. Zum anderen dient der Bücherschrank ganz nebenbei noch der Kommunikation. Für die AWO immer ein wichtiges Anliegen. In der Dorfmitte, oberhalb des Kreisels aufgestellt, wird es hier zukünftig regelmäßig zur Begegung unter den Menschen kommen. Dass aus der Telefonzelle die Bücherzelle wurde, ist optisch der Autolackiererei Martino Colle und Typo-Schlick zu verdanken. Für das Fundament sorgte die iBA Trockenbau GmbH. Den Innenaubau schreinerte passgenau der Fensterbau Noss. Das Gemeinschaftswerk vervollständigten Holzbau Blum und Dieter Klein, der die Pflasterarbeiten durchführte. Den zentralen Standort verdankt die AWO Rudolf Naumann, der einen Teil seines Grundstücks veräußerte. 


20.08.2018 16:30

Von der Mitfahrerbank voll bepackt zurück ins Dorf

Die AWO-Gladbach und der örtliche Discounter Netto haben ein Problem gelöst. Ab sofort steht potentiell älteren aber auch gehbehinderten Menschen eine Mitfahrerbank zur Verfügung. Das simple Prinzip prangt in dicken Lettern über der Bank: Hinsetzen, Einsteigen, Mitfahren. Viele Jahre stand der Neuwieder Stadtteil ohne Nahversorger da. Mit der Ansiedlung des Nettos war das Problem zwar gelöst, vielfach herrschte aber Unzufriedenheit darüber, dass sich der Discounter am Ortseingang niedergelassen hatte. Bis in den Ortskern sind es zwischen einem und zwei Kilometer. Bislang hatten sich ältere Mitbürger damit arrangieren müssen. Die Ehrenamtlichen im AWO-Lädchen haben immer wieder den Wunsch nach einer Mitfahrerbank zu hören bekommen. 

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Auch der Ortsbeirat hatte sich des Problems angenommen. Gemeinsam kam man zu der Ansicht, dass das Projekt bei der AWO gut aufgehoben ist. „Bei der Markt- und der Gebietsleitung stießen wir auf offene Ohren“, berichtet Arno Jacobi. Ein paar E-Mails hatte der Vereinsvorsitzende schreiben müssen und zwei Gespräche vor Ort geführt. Innerhalb von sechs Wochen stand die Bank. 

„Im Gegensatz zum Ortsbeirat haben wir den Vorteil, kein politisches Gremium zu sein. Daher ging es so schnell“, so Georg Kern. Langwierige Versicherungsfragen sind obsolet. Gehaftet wird privat. Kommt ein Mitfahrer bei einem Unfall zu schaden, haftet die Versicherung des Fahrers. AWO-Vorstandskollegin Bärbel Wilberg ergänzt, dass das Projekt mit Herz und Verstand angegangen worden sei. Netto Filialleiterin Regina Frühsorger begrüßt die Mitfahrerbank. Vielfach hatte sie schon im Markt beobachtet, dass man sich gegenseitig mitnimmt. Sie bestätigt, dass ein Großteil der Kundschaft im gesetzten Alter ist. 

80 Prozent der Kundschaft seien Gladbacher. „Bergab zum Netto geht es ja noch. Aber voll bepackt wird der ansteigende Rückweg für viele zur Tortur“, so Arno Jacobi. Die Mitfahrerbank fügt sich perfekt ins Bild des Discounters. Rot, gibt Arno Jacobi zu verstehen, sei schließlich die Farbe der AWO. Bewusst hat man sich darauf verständigt, die Mitfahrerbank im Eingangsbereich des Marktes zu platzieren. Hier ist es trocken, warm und geschützt und jeder Einkäufer kommt daran vorbei. Und ganz nebenbei weckt so eine schöne Holzbank womöglich bei dem ein oder anderen Langfinger Begehrlichkeiten. Das sich Visasvis der Mitfahrerbank ein Bäcker mit kleinem Café befindet, erhöht deren Attraktivität. Beim Pressetermin vergangene Woche bedankte sich Arno Jacobi bei der Filialleiterin für den schönen Platz. Worte des Dankes gingen auch an Peter Buchholz von Typo-Schlick. Die Firma hat die schöne Beschriftung rund um die Bank designt und produziert. Rund sechshundert Euro hat die AWO für das Projekt ausgegeben. Das Geld stammt aus dem am 1. Januar eröffneten AWO-Lädchen, in dem gespendete Haushaltswaren verkauft werden. „Damit setzen wir das Versprechen um, dass die Einnahmen für soziale Zwecke im Ort eingesetzt werden“, so Arno Jacobi. 

Georg Kern hebt noch einen ganz anderen Aspekt der Mitfahrerbank hervor: „Wer sich vielleicht bislang nur vom Sehen oder bestenfalls Grüßen kannte, kommt nun miteinander ins Gespräch. Der soziale Zusammenhalt im Dorf wird gestärkt“.